geschichte

Geschichtlicher Überblick

1876 Weihe der Kirche als erste Pfarrkirche Favoritens und Errichtung der Pfarre St. Johann Evangelist
1880 Erste Kinderbewahranstalt des Bezirkes und erster Knabenhort Wien in der Leibnizgasse 17-19 gegründet
Fertigstellung des Pfarrhauses im Anschluss an die 1871 gegründete erste Schule des Bezirkes
1882 Fertigstellung des Amtshauses für den 10. Bezirk im Anschluss an den Pfarrhof
1900 St. Johann Evangelist ist mit 110.000 Katholiken die größte Pfarre Wiens
1901 Gründung der zweiten Pfarre Favoritens,
St. Anton von Padua
1917 Beschlagnahme von drei Kirchenglocken,
eine Glocke bleibt
1924 Fünf Glocken werden geweiht.
1925 Priesterweihe und Primiz von P. Josef Nowak OFS,
+ 1976
Die Pfarre zählt 62.000 Katholiken
1927 50-Jahr-Jubiläum, wegen der Kirchenrenovierung ein Jahr später
1940 Beschlagnahme von vier Kirchenglocken,
eine Glocke bleibt
1945 Die Kirche wird durch Bomben und Granaten schwer beschädigt
1946 Gründung der Pfarrbibliothek unter Franz Gsandtner
1958 Einweihung des Heimes der katholischen Mittelschul-Studentenverbindung "Rhenania" unter Verbindungsseelsorger Dechant Josef Carl Friedrich in der Humboldtgasse 32
1962 Errichtung des neuen Pfarrheimes mit Saal und Bibliothek in der Gudrunstraße 135
Drei neue Glocken werden geweiht.
1963 Neuerrichtung des Kindergarten und Hortes in der Leibnizgasse 19, vorher Pfarrheim
1966 Neue Fußbodenheizung in der Kirche
1967 Einweihung des Kolpinghauses in der Sonnwendgasse 22, Gründung der Kolpingfamilie Wien-Favoriten unter Präses Ernst Klement
1969 Weihe der neuen Orgel
1971 Priesterweihe und Primiz von P. Leo Wolfgang Liedermann
Konstituierung des ersten Pfarrgemeinderates
1973 Umgestaltung des Altarraumes der Kirche mit neuem frei stehenden Altar (Volksaltar)
1975 Priesterweihe und Primiz von P. Bernhard Johann Vosicky
Fußgängerzone und U-Bahn-Station vor der Kirche fertiggestellt, Neugestaltung des Parkes um die Kirche
Restaurierungsarbeiten im Pfarrhof und im Kindergarten
1976 100-Jahr Feier mit umfangreichem Festprogramm
Die Kirchenuhren werden von der Gemeinde Wien übernommen und in Betrieb gesetzt
Neue Freitreppe vor der Kirche, Restaurierungsarbeiten an Kirche und Pfarrheim, drei neue Kirchenfenster, Beicht- und Ausspracheraum eröffnet
1978 Einrichtung des Pfarrcafés in unserer Pfarre
1979 Erstes Mütterseminar
1980 Aufnahme und Betreuung einer vietnamesischen Flüchtlingsfamilie
1985
-
1986
Innenrenovierung der Kirche; Einen großen Beitrag bei der Finanzierung und der Rückzahlung der Schulden in den folgenden Jahren bilden die jährlichen zwei Flohmärkte.
1989 Ambo-Neugestaltung
1992 Aufnahme von 19 bosnischen Flüchtlingen in unseren Pfarrsaal in der Gudrunstraße
420 Jugendliche werden beim 1. Taizétreffen in Wien von unserer Pfarre betreut und bei Familien und in Schulen und im Kindergarten untergebracht
1999 Renovierung der Kirchtürme
2001 Festwoche zur 125-Jahrfeier
Taufplatzgestaltung mit Triptychon von Robert Markowitsch
Eine neue Lautsprecheranlage wird installiert.
2007 Renovierung des Pfarrcafés und der Pfarrheime am Keplerplatz 6

Die Pfarrer von 1876 bis heute

1876 – 1894 Ignaz FÜRST (* 1813 in Bresnice)
1895 - 1906 Eduard KARABACZEK (* 1842 in Iglau)
1906 - 1919 Karl WATZGER (* 1853 in Unterwaltersdorf)
1919 - 1942 Raimund JUNGBAUER (* 1876 in Schönau)
1942 - 1957 Ignaz WIESBÖCK (* 1893 in Maissau)
1957 - 1974 Emil HESZLE (* 1907 in Wien)
1975 - 1982 Robert STANGL (* 1931 in Wien)
seit 1982 Ladislaus LOUCKY (* 1939 in Bukarest)

Quelle: Festschrift 100 Jahre Pfarrkirche St. Johann 10 1876 – 1976, u. a.